Die Gemeinde in Ulm
Die Gemeinde in Ulm

Evangelium

Das griechische Wort  Evangelium  bedeutet  gute Nachricht   oder  frohe Botschaft.
Das neue Testament verkündigt uns das Evangelium von Jesus Christus:

 

Blinde werden sehend und Lahme gehen, Aussätzige werden gereinigt, und Taube hören, Tote werden auferweckt und Armen wird gute Botschaft verkündigt. (Matthäus 11:5)


Lernen Sie auf dieser Seite einige Aspekte dieser frohen Botschaft kennen:

Jesus ist anders

 

Kein Mensch ist wohl so umstritten wie Jesus Christus. Über ihn gibt es unzählige Meinungen und Vorstellungen. Jeder macht sich ein anderes Bild von seiner Person, baut ihn auf seine Weise in sein Weltbild ein. Was macht Jesus so geheimnisvoll? Wer ist er wirklich?

 

Was meinen die Leute?

Schon zu Beginn seines Wirkens im damaligen Galiläa herrschten die unterschiedlichsten Ansichten über die Person Jesu. Einmal fragte er seine Jünger, was die Leute von ihm halten, wer er denn sei (Matthäus 16:13-17). Sofort erhielt er die entsprechenden Antworten: "Die einen halten dich für Johannes den Täufer, andere für Elia, wieder andere aber für Jeremia oder einen der Propheten." Dass Jesus eine herausragende Persönlichkeit ist, konnte schon damals jeder erkennen. Auch heute wird es niemandem schwer fallen, dies anzuerkennen. Selbst im Islam ist man überzeugt, dass Jesus ein großer Prophet war. Doch ist das alles?

 

 

Der Sohn des lebendigen Gottes

Im selben Abschnitt des neuen Testamentes fragte Jesus nun die Jünger, für wen sie ihn hielten, worauf Petrus sofort antwortete:

"Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!"

Welch eine Aussage für einen Juden wie Petrus. Kein gläubiger Jude würde einen Menschen in eine derartige Nähe zu Gott rücken. Gottes Sohn zu sein bedeutet göttlicher Abstammung, göttlicher Natur, ja Gott gleich zu sein! War Petrus von Sinnen? Was veranlasste ihn, seine ganze Tradition über Bord zu werfen und eine so ungeheuerliche Aussage zu machen? Jesus erklärte dies mit den Worten: "Das hat dir nicht Fleisch und Blut offenbart, sondern mein Vater im Himmel!"

Kennen wir Jesus nur als historische Figur, als Religionsstifter, als Prediger der Gerechtigkeit, als Propheten und Märtyrer, oder ist uns klar, dass er von dem lebendigen Gott kommt, ja Gottes Sohn selbst ist? Die Erfahrung vieler bewusster Christen beweist, dass Gott auch heute noch jedem Menschen diese Offenbarung gibt, der sich ihm gegenüber nicht verschließt. Wer ehrlich ist und die Worte des Neuen Testamentes auf sich wirken lässt, kommt nicht umhin, sich die Frage zu stellen:

"Ist Jesus nicht tatsächlich Gottes Sohn?!"

Gott wartet nur darauf, sie ganz klar in uns zu beantworten. Dies allerdings wird unser Leben entscheidend verändern!

 

Weit mehr als ein Religionsstifter!

An vielen Stellen des neuen Testamentes wird uns gesagt, dass Jesus uns nicht nur eine gute Lehre oder Religion bringt, sondern vielmehr das Leben. So sagt Jesus von sich selbst

"Ich bin gekommen, dass sie das Leben und dieses überfließend haben sollen" (Johannes 10:10b).

Und: "Wer von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird gewiss nicht mehr dürsten, denn das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm ein Brunnen des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt!" (Johannes 4:14)

Nicht gutes Verhalten und richtige Lehre sind der Inhalt des Wirkens Jesu, sondern Leben!

"Wer den Sohn hat, der hat das Leben. Wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht," schreibt Johannes in seinem ersten Brief (1. Johannes 5:12). Um welches Leben handelt es sich hier? Es muss sich um ein anderes, ein höheres als das gewöhnliche menschliche Leben handeln. Ja, im Zusammenhang der Bibel wird klar, dass Gott uns durch Jesus Christus sein eigenes, ewiges Leben geben möchte! Keine Belehrung noch frommes Verhalten können uns dieses Leben geben. Die damaligen Pharisäer und Schriftgelehrten konnten den Menschen nur Gebote und Satzungen auferlegen. Jesus jedoch kam, um das wahre Leben zu bringen!

 

Er sucht das Verlorene

Wer ein Unternehmen gründen will, sucht sich in der Regel gute und fähige Leute. Auch zur Ausübung einer Religion benötigt man Nachfolger, die gewisse Qualifikationen mitbringen. Ganz anders ist Jesus: Er ging gerade zu den Menschen, die verachtet und von den Religiösen gemieden wurden. Er war sich nicht zu schade, mit den Zöllnern und Sündern zu essen und zu trinken. Denen, die ihn deswegen angriffen, gab er deutlich zu verstehen:

"Der Sohn des Menschen ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist!" (Lukas 19:10)

Er wusste, dass wir Menschen verloren und weit von Gott entfernt sind. Aus Liebe kam er uns entgegen, gab sogar alles auf, um uns zu retten. Sein Tod am Kreuz ist Beweis genug, wie sehr ihm an uns liegt, die wir nicht nach Gott gefragt und ein Leben in der Sünde vorgezogen haben. Er setzt überhaupt nichts auf unserer Seite voraus. Und er ist der einzige, der uns wirklich erretten kann!

 

Ein Anstoß für die Religiösen

Wo immer Jesus auftauchte, wurden Menschen geheilt und befreit, wurde die gute Botschaft des Lebens verkündigt. Aber meist waren die Gegner nicht weit. Sie lauerten ihm bei jeder Gelegenheit auf und versuchten, ihn irgendwie zu Fall zu bringen. Und dies waren keineswegs die unmoralischen Weltmenschen, die Zöllner und Sünder, sondern im Gegenteil: Es waren angesehene, fromme, gelehrte Menschen, die Jesus widerstanden und sogar nach dem Leben trachteten. Sie verteidigten eine zum großen Teil mit menschlichen Ordnungen durchsetzte Religion, die nur verdammen und maßregeln, aber kein Leben geben konnte.

 

Jesus sagte einmal zu ihnen: "Ihr sucht in der Schrift, und meint, darin das ewige Leben zu haben, und sie ist es auch, die von mir zeugt. Aber ihr wollt nicht zu mir kommen, dass ihr das Leben hättet!" (Johannes 5:39-40)

Wenn wir Menschen uns bemühen, gut und fromm zu sein, wenn wir viel über Gott wissen wollen, es aber verpassen oder gar ablehnen, zu Jesus zu kommen, so können wir niemals Gottes Leben empfangen und erfahren. Bei den damaligen Schriftgelehrten ging es sogar so weit, dass sie Jesus aus Neid bis aufs Blut hassten und schließlich dafür sorgten, dass er gekreuzigt wurde. Ist uns dieses Wesen der Religion schon einmal bewusst geworden? Wir sollten nicht "religiös" sein, sondern direkt zu Jesus kommen und ihn persönlich aufnehmen.

 

Jesus wirkt von innen her

Jede Religion möchte den Menschen verbessern. Dabei wird meist ein äußerer Maßstab angelegt, müssen Gesetze befolgt werden. Jesus jedoch kam, um uns vom Gesetz zu befreien. Er möchte uns die Lasten abnehmen, die wir sowieso nicht tragen können. Er weiß, dass wir Hilfe, ja Errettung benötigen. Er kam, um uns auf seinen Schultern zurückzutragen zu Gott, dem Vater. Er nimmt sich wirklich unser an!

Er sagt: "Kommt her zu mir alle, die ihr euch abmüht und beladen seid, so will ich euch Ruhe geben!" (Matthäus 11:28)

Wer zu Jesus gefunden hat, muss nicht ein frommes Verhalten zeigen, er kann zugeben, dass er ein Sünder und unfähig ist. Und das ist so befreiend, denn Jesus vergibt uns alle Schuld, die uns belastet, ja reinigt uns sogar von allem, was unser Leben beschmutzt und beschädigt hat. Er spricht zu uns, legt einen Samen des Glaubens in unser Herz. Sein Geist leitet uns zur Umkehr. Spüren wir nicht, wie unser Herz von ihm berührt wird, wenn wir von ihm hören oder nur diese Zeilen lesen? Hier, von innen her, beginnt Jesus im Leben von uns Menschen zu wirken. Er verändert uns, heilt uns, macht unser Leben neu und stellt uns völlig zufrieden. Wie viele Menschen hat Jesus Christus auf diese Weise schon wiederhergestellt!

 

Zu Jesus kommen

Nichts und niemand kann uns Menschen im Grunde helfen, durch nichts können wir gerettet werden oder vor Gott bestehen. Es gibt hier nur eine Alternative, und die heißt Jesus Christus! Er ist der Weg zum Vater. Wir sollten nicht zögern und noch heute im Gebet zu ihm kommen!

"Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen", sagt Jesus (Johannes 6:37).

 

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